Ein Foto ist schnell geknipst. Ein Text schnell geschrieben oder diktiert. Was Anfängern auf dem Computer schon schwerfällt, ist auf dem Mobilgerät noch schwieriger. Wo ist das Ergebnis gelandet? Wie tausche ich es mit einem Computer aus?

1. Austausch über Kabel (i, L, M, W)

(geht auf: i=iOS, L=Linux, M=Mac, W=Windows)

Die älteste Form des Austauschs ist die mit Hilfe des Ladekabels. Damit verbinde ich das Handy/Tablet mit  meinem Computer. Früher startete dann entweder iTunes oder Digitale Bilder. Heute erscheint das Device in der Seitenleiste. Auf dem Windows Rechner wird im Windows Explorer > Mein Computer das Mobilgerät als Laufwerk angeboten. Auf diesem Weg habe ich lediglich auf die Bilder Zugriff. Ich glaube, die Music/iTunes Option fällt für Linux User weg, da diese Apps m.W. da nicht vorhanden sind. Aber womöglich (ziemlich sicher) gibt es Drittanbieter Software

Der Windows Explorer zeigt das iDevice in der Seitenleiste an. Doppelklick darauf zeigt:
Doppeklick auf Internal Storage öffnet zum DCIM Ordner. Darin sind die Bilder, die das iDevice gespeichert hat
In iTunes/Music erscheint es als kleines Icon (hier rot umrandet). Da könnte ich nach Antippen des Icons auch ein iDevice auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, oder ein Backup erstellen.

Ein Doppelklick darauf zeigt Einstellungen und Bestand. Der Punkt Dateifreigabe ermöglicht mir von/in einzelne Apps Daten zu übertragen.Wären in „Clips“ beispielsweise Filme enthalten, klicke ich es an, der Inhalt wird dann rechts davon im großen Fenster gelistet. Ab da gilt: drag & drop (in beide Richtungen). Ich kann also aus einem Ordner beispielsweise auch Songs in Cubasis ziehen. Oder Soundbänke in den Animoog. Die Dateifreigabe kümmert sich übrigens einen Spautz um eventuell passwortgeschützte Inhalte in den einzelnen Apps. Es wird gnadenlos alles dargestellt wohin du in der App nur nach Passworteingabe hinkommst.

2. Über die App Dateien (i, L, M, W)

Sie wird dargestellt durch ein blaues Ordner Symbol. Der Name ist meiner Meinung nach etwas unglücklich  gewählt, denn auf dem Computer heißt das iCloud Drive. Man muss schon einigermaßen Fantasie haben, um festzustellen, dass es sich um die gleiche Funktion handelt.

Auf iOS heisst es Dateien, auf den Computern iCloud Drive. Ist aber das selbe

Festhalten können wir allerdings, dass über diese App Dateien einfach ausgetauscht werden können. Das ist nicht auf macOS Betriebssystem begrenzt, denn auch Windows und Linux User können iCloud Drive verwenden. Sie melden sich einfach unter www.icloud.com im Browser an. Benötigt wird die Apple ID (eine email Adresse), sowie das dazugehörige Passwort. Fast immer springt dabei die zwei Faktor Authentifizierung an. Dabei wird ein Zahlencode an ein anderes, bereits verifiziertes Gerät gesendet, den ich im Browser zur Anmeldung eintragen muss. Es kommt sofort die Frage, ob ich diesem Browser vertrauen kann. Ich sage ja, aber zumindest bei mir merkt sich mein Browser das nicht. Beim nächsten Mal fragt er wieder. Ach ja beim Abmelden im Browserfenster fragt er noch mal. Vertrauen? Ich wähle nochmal ja.

3. Über AirDrop (i, M)

Diese Funktion steht nur Apple Usern zur Verfügung.  WLAN muss an sein. Ausserdem muss die Funktion selbst aktiviert sein. Ein Gerät zeigt sich als Airdrop Ziel:

Gar nicht – AirDrop ist aus

Kontakte – Dazu muss der Sender im Adressbuch des Empfängers stehen

Jeder – Wie das Wort sagt, jeder sieht mich als AirDrop Ziel.

Im iPad fahre ich mit dem Finger von rechts oben am Rand oder vom unteren Bildschirmrand in die Mitte. Es zeigt sich das Kontrollzentrum. Das zweite Icon ist das AirDrop Zeichen. Längeres Tippen zeigt mir die drei oben genannten Optionen. An meinem iPhone ist da das „Mobile Daten“ Icon und ich muss deshalb in Systemeinstellungen > Allgemein > AirDrop tippen, um die Auswahl zu haben. Das gilt sicher auch für iPads mit SimKarte. Ich besitze sowas allerdings nicht und weiss das nicht sicher.

auf dem iPad (ohne SIM Card), kann ich AirDrop über das Symbol konfigurieren. Es ist das rechts vom Flugzeug.

Vor allem die dritte Möglichkeit ist nicht unproblematisch. Ich aktiviere sie zum Empfang und schalte danach wieder auf Kontakte um. Allerdings landet das Dokument erst nach „Annehmen“ auf meinem Gerät.

Größere Mengen an Dateien lassen sich senden, indem ich zuerst „Auswählen“ antippe, dann die Dateien selektiere, dann sende.